Reha Steglitz

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Nach fast 35 Jahren im Unternehmen verlässt einer unserer bisherigen Geschäftsführer, Michael Kannegießer, nun die Firma!

Vieles hat er mit aufgebaut, was wir „Verbliebenen“ nun weiterführen werden. Ohne ihn wird es anders – aber weiterhin in gewohnter Qualität! Wir arbeiten intensiv an einer für alle Beteiligten positiven Zukunft: Mit der Weiterführung des Bestehenden, genauso wie an der Entstehung von noch nicht Dagewesenem!
Danke, lieber Michael, für so vieles und wir sind ja nicht >aus der Welt<

 

 

Iingrid krumikm Rahmen der Jahrestagung des Paritätischen Landesverbandes im Mai dieses Jahres wurde Ingrid Krumik die Paritätische Ehrennadel in Silber verliehen.

Ingrid Krumik engagiert sich seit 17 Jahren als Expertin aus Erfahrung mit großem Einsatz für die Interessen von Stimmenhörer/innen.

Sie leitete eine Trialoggruppe in Reinickendorf, war Gründungsmitglied des InklusionNetzwerkNeukölln (INN), engagierte sich bei Bipolaris e.V. und beim Landesverband Angehörige Psychisch Kranker Berlin e.V..

Darüber hinaus ist sie EX-IN Genesungsbegleiterin, engagiert sich beim Netzwerk Stimmenhören e.V. und hält Vorträge auf Fachtagungen. In Gremien vertritt sie die Interessen von Stimmenhörer/innen und versucht, positive Änderungen zum Wohl der Betroffenen herbeizuführen.

Im Tageszentrum in der Albrechtstraße leitet sie seit vielen Jahren die offene Psychosegruppe an.
Sie hat immer ein offenes Ohr für die Anliegen der Gruppenmitglieder und sorgt dafür, dass die Gruppe ein Ort zum lebendigen Austausch und gegenseitiger Unterstützung wird.

Reha-Steglitz gGmbH gratuliert ganz herzlich zu der verdienten Auszeichnung.

 

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Für sein 30jähriges ehrenamtliches Engagement für die Verbesserung der Lebenssituation psychisch kranker Menschen wurde Holger Kühne vom Paritätischen Wohlfahrtsverband mit der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet.

Der Paritätische überreichte ihm und 3 weiteren Ehrenamtlichen die Auszeichnung beim Jahresempfang am 22. Mai 2013 vor rund 350 Gästen im Umweltforum Auferstehungskirche.

Anfang der 1980er Jahre gehörte Holger Kühne zu den Gründungsmitgliedern des Vereins zur Förderung von beruflicher und sozialer Rehabilitation e.V. (Reha-Steglitz e.V.). Er hat die Entwicklung der ersten Einrichtungen für chronisch psychisch kranke Menschen, die der Verein konzipiert und aufgebaut hat, begleitet und gefördert. Seit 2002 ist er ununterbrochen ehrenamtliches Mitglied des Vorstands und 1. Vorsitzender. 

 

Der Barmer-Krankenhausreport 2011 präsentiert alarmierende Zahlen!
Um 129 Prozent ist die Zahl der wegen psychischen Störungen im Krankenhaus aufgenommenen in den letzten 20 Jahren gestiegen. Bei den Patienten, die speziell wegen Depressionen oder anderer affektiver Erkrankungen in die Klinik mussten, stieg die Zahl seit dem Jahr 2000 um 117 Prozent.
Die stationäre Behandlungsdauer wurde von 45 auf 31 Tage gesenkt. Unverhältnismäßig niedrig, im Vergleich zu anderen stationär behandelten Erkrankungen, ist die Zahl der Patienten, die sich ein Jahr nach Klinikaufenthalt gut fühlten. Die Wahrscheinlichkeit erneut im Krankenhaus behandelt werden zu müssen, ist dagegen erschreckend hoch. Fast ein Drittel der Patienten wird innerhalb von 30 Tagen nach Entlassung, knapp die Hälfte der Patienten in den ersten drei Monaten erneut stationär behandelt.
Insgesamt sind es 30 Prozent, die innerhalb der ersten 2 Jahre nach Krankenhausaufenthalt wieder aufgenommen werden.
Nur eine Stärkung der ambulanten Versorgungsstrukturen und die Optimierung der Patientenüberleitung aus der Klinik heraus kann diesen Trend stoppen.


Quellen:
Barmer GEK Report Krankenhaus 2011
Pressemitteilungen

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